Die Ergebnisse des Deutschen Schulbarometers 2025/26 zeigen deutliche soziale Unterschiede unter den befragten 8- bis 17-jährigen Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten. Schwerpunktthemen der aktuellen Befragung lagen auf der psychischen Gesundheit, deren Wohlbefinden, Partizipationsmöglichkeiten sowie erstmal Mobbingerfahrungen im schulischen Kontext.
Ein zentrales Ergebnis ist, dass jedes vierte Kind in Deutschland psychische Auffälligkeiten aufweist, Kinder aus einkommensschwachen Familien sind dabei besonders häufig betroffen: 36 Prozent der Kinder und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien berichten von einer geringen Lebensqualität. Beim schulischen Wohlbefinden zeigen sich ähnliche Muster: 29 Prozent dieser Gruppe weisen ein geringes Wohlbefinden im Schulalltag auf.
Weitere Ergebnisse sind, dass sich die große Mehrheit der Schülerinnen und Schülern mehr Einfluss auf die Gestaltung des Unterrichts wünschen und sich bislang nur unzureichend gehört fühlen. Ein Drittel der Jugendlichen erlebt regelmäßig Mobbing im schulischen Kontext.
Die Studie wurde von der Bosch-Stiftung veröffentlicht. Auch das Deutsche Schulportal hat die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

