Am 14.11.2025 luden Landrat Dr. Ulrich Fiedler und Oberbürgermeister Thomas Keck ins Kinder- und Familienzentrum Ringelbach zur Veranstaltung „Meine Erfahrungen, meine Welt“ ein und gaben einen Einblick in das Präventionsnetzwerk.
Im Dialog mit Fachkräften haben wir versucht herauszufinden, an welchen Orten in Stadt und Landkreis Reutlingen aktuell keine barrierefreie Teilhabe stattfindet und Bildungsgerechtigkeit eingeschränkt ist. Gleichzeitig war es unser Ziel, Teilhabe als gesamtgesellschaftliche Verantwortung erfahrbar zu machen. Wo benötigen Familien Unterstützung und was ist erforderlich, damit es allen Kindern in der Stadt und im Landkreis Reutlingen gut gehen kann? Wie so oft kam auch hier zur Sprache, dass Zugänge zu wichtigen Ressourcen wie Bildung nicht für alle Familien gleichermaßen erreichbar sind.
Ein einschneidendes Beispiel war, dass es Kinder in Grundschulklassen gibt, die weder wussten wie ein echtes Schaf aussieht, noch wie man dieses Tier nennt. Solche fehlenden Bezüge zur Lebenswelt und dem damit verbundenen Wortschatz sind keine Einzelfälle, sondern zeigen, wie wichtig es ist, dass Kommunen auf allen Ebenen zusammenarbeiten. Denn nur gemeinsam können wir bewirken, dass alle Kinder die Möglichkeit haben ihre Potenziale voll auszuschöpfen .
„Kinder sollten als Chefsache betrachtet werden“,
war eine wichtige Forderung des gemeinsamen Austauschs.

Dem können wir uns nur anschließen und geben auch einen Ausblick auf den eigentlichen Mittelpunkt der Veranstaltung: die Ausstellung der Kinder, die im Projekt „bewegt/gesund” der vhs entstanden ist. Die Kinder wünschen sich neben „Gesundheit, Liebe und Familie“ nämlich vor allem:
„eine Welt für Kinder“.
Gerne helfen wir dabei Weichen zu stellen und bedanken uns bei unseren Projektpartner:innen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Reutlingen, der vhs und Pro Juventa als auch den vielen weiteren Unterstützer:innen aus Stadt und Landkreis für die gelungene Veranstaltung.




